Montag, 4. Januar 2010
Sonntag, 3. Januar 2010
Kreativitätsaufschwung
Momentan habe ich – nach einem sehr arbeitsintensiven Jahr wohlgemerkt – viel Freizeit, was bei mir zu einem Anflug von Kreativität führt, was ja auch ganz toll ist! Ich habe Ideen und auch seit langem mal wieder Lust (!) zu zeichnen und malen und basteln und kochen und und und...
Heute ist diese Kreation für unsere Eingangstür entstanden.





Heute ist diese Kreation für unsere Eingangstür entstanden.
Freitag, 1. Januar 2010
Hallo 2010!
Unsere Silvesterparty war sehr schön, klein, aber fein. An dieser Stelle nochmals Danke für die, die da waren! Es gab leckeres Essen und viele unterschiedliche Getränke, so dass ich leider – wie wohl so viele – den heutigen Tag mit Kopfschmerzen ertragen musste. Aber es hat sich gelohnt!
Ich wünsche allen ein gesundes, erfolgreiches und kreatives neues Jahr!




Nun zu dem, was wir für unsere Feier gekocht haben. Es gab Stifado, ein griechisches Fleischgericht, welches mit vielen Zwiebeln und Rotwein gekocht wird, und als Dessert Tarte Tatin.

Stifado (für 10 Leute)
2,5 Kg Rindfleisch, mager, in Würfel geschnitten
2,5 Kg Zwiebeln, mittelgroß
7 Nelken
1,5 EL Zimt
1,5 EL Salz
1,5 EL Zucker
1 Kg geschälte Tomaten aus der Dose
1 Flasche Rotwein
Olivenöl, Pfeffer
Das Rindfleisch in heissem Olivenöl scharf anbraten. Die Zwiebeln schälen, ganz lassen.
Die Tomaten abtropfen lassen und in einem großen Topf auf dem Boden verteilen. Darauf das angebratene Rindfleisch verteilen und dann die Zwiebeln. Es entstehen drei Schichten. Das ganze dann würzen und Rotwein drüber gießen.
Das Stifado im geschlossenen Topf auf kleinster Flamme garen, so dass das Fleisch nur zieht, aber nicht kocht. Keinesfalls umrühren, da sonst das Fleisch zerfällt. Die Garzeit betragt ca. vier Stunden. Zum Schluss ca. eine Stunde bei geöffnetem Deckel kochen lassen.
Zum Stifado servieren wir Kartoffeln. Es passt aber auch Salat oder einfach Brot.
Tarte Tatin
Tarte Tatin ist ein französischer Apfelkuchen, der andersrum gebacken wird. Dazu nimmt man am besten eine französische Tarte-Form oder eine dichte Kuchenform bzw. auch eine spezielle Tarte-Tatin-Form.
Für den Teig braucht man:
150 g Mehl
100 g Zucker
75 g Butter
1 Eigelb
Prise Salz
Mehl mit Zucker und Salz in einer Schüssel verrühren, eine Mulde in der Mitte machen. Butter in einer kleinen Schüssel mit einem Holzlöffel weich rühren und in die Mulde legen, dann das Eigelb hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren, wenn benötigt kaltes Wasser dazu gießen. Nicht zu lange rühren. Dann für 1–2 Stunden im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort in Frischhaltefolie ruhen lassen (kann auch über Nacht ruhen).
Die Füllung:
125 g Butter
1 Kilo Äpfel, ich nehme Boskop
150 g Zucker
Zucker in der Pfanne schmalzen lassen, mit nichts darin rühren, weil der Zucker sonst klebt. Wenn der Zucker geschmolzen ist, Butter hinzufügen und schmelzen und dann geschälte, entkernte und geschnittene Äpfel hinein geben (ich schneide die Äpfel in ca. 8 Stücke). Nun kann auch mit einem Holzlöffel gerührt werden. Ca. 5–10 Minuten karamellisieren, immer mal umrühren. Danach die Äpfel in der Tarte-Form anordnen und das Karamell drüber gießen.
Den Teig ausrollen und oben drüber legen, Ränder in die Seiten schieben.
Bei 200 Grad (vorgeheizt) ca. 30 Minuten backen bis der Teig eine schöne Farbe bekommt. Dann kurz abkühlen lassen und die Tarte stürzen. Am besten mit Sahne servieren, kalt oder lauwarm. Lecker!
Ich wünsche allen ein gesundes, erfolgreiches und kreatives neues Jahr!
Nun zu dem, was wir für unsere Feier gekocht haben. Es gab Stifado, ein griechisches Fleischgericht, welches mit vielen Zwiebeln und Rotwein gekocht wird, und als Dessert Tarte Tatin.
Stifado (für 10 Leute)
2,5 Kg Rindfleisch, mager, in Würfel geschnitten
2,5 Kg Zwiebeln, mittelgroß
7 Nelken
1,5 EL Zimt
1,5 EL Salz
1,5 EL Zucker
1 Kg geschälte Tomaten aus der Dose
1 Flasche Rotwein
Olivenöl, Pfeffer
Das Rindfleisch in heissem Olivenöl scharf anbraten. Die Zwiebeln schälen, ganz lassen.
Die Tomaten abtropfen lassen und in einem großen Topf auf dem Boden verteilen. Darauf das angebratene Rindfleisch verteilen und dann die Zwiebeln. Es entstehen drei Schichten. Das ganze dann würzen und Rotwein drüber gießen.
Das Stifado im geschlossenen Topf auf kleinster Flamme garen, so dass das Fleisch nur zieht, aber nicht kocht. Keinesfalls umrühren, da sonst das Fleisch zerfällt. Die Garzeit betragt ca. vier Stunden. Zum Schluss ca. eine Stunde bei geöffnetem Deckel kochen lassen.
Zum Stifado servieren wir Kartoffeln. Es passt aber auch Salat oder einfach Brot.
Tarte Tatin
Tarte Tatin ist ein französischer Apfelkuchen, der andersrum gebacken wird. Dazu nimmt man am besten eine französische Tarte-Form oder eine dichte Kuchenform bzw. auch eine spezielle Tarte-Tatin-Form.
Für den Teig braucht man:
150 g Mehl
100 g Zucker
75 g Butter
1 Eigelb
Prise Salz
Mehl mit Zucker und Salz in einer Schüssel verrühren, eine Mulde in der Mitte machen. Butter in einer kleinen Schüssel mit einem Holzlöffel weich rühren und in die Mulde legen, dann das Eigelb hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren, wenn benötigt kaltes Wasser dazu gießen. Nicht zu lange rühren. Dann für 1–2 Stunden im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort in Frischhaltefolie ruhen lassen (kann auch über Nacht ruhen).
Die Füllung:
125 g Butter
1 Kilo Äpfel, ich nehme Boskop
150 g Zucker
Zucker in der Pfanne schmalzen lassen, mit nichts darin rühren, weil der Zucker sonst klebt. Wenn der Zucker geschmolzen ist, Butter hinzufügen und schmelzen und dann geschälte, entkernte und geschnittene Äpfel hinein geben (ich schneide die Äpfel in ca. 8 Stücke). Nun kann auch mit einem Holzlöffel gerührt werden. Ca. 5–10 Minuten karamellisieren, immer mal umrühren. Danach die Äpfel in der Tarte-Form anordnen und das Karamell drüber gießen.
Den Teig ausrollen und oben drüber legen, Ränder in die Seiten schieben.
Bei 200 Grad (vorgeheizt) ca. 30 Minuten backen bis der Teig eine schöne Farbe bekommt. Dann kurz abkühlen lassen und die Tarte stürzen. Am besten mit Sahne servieren, kalt oder lauwarm. Lecker!
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Leb wohl 2009!
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Vielen Dank, dass ihr meine Leser in diesem Blog-Debut-Jahr 2009 wart. 2010 geht es weiter.



Vielen Dank, dass ihr meine Leser in diesem Blog-Debut-Jahr 2009 wart. 2010 geht es weiter.
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Wenn is Raachermannl nabelt...
Im Erzgebirge ist Weihnachten besonders gemütlich: draußen liegt Schnee, in jedem Fenster leuchtet ein Schwibbogen, und drinnen riecht es nach Gänsebraten und Räucherkerzen.





Ich wünsche einen guten Rutsch ins 2010 morgen!
Ich wünsche einen guten Rutsch ins 2010 morgen!
Freitag, 25. Dezember 2009
Festtagsstimmung
Frohe Weihnachten allerseits!
Unser Essen war so lecker, dass ich ganz vergessen habe, zu fotografieren.




Für diejenigen, die die Arbeit auf sich nehmen wollen (es lohnt sich!), hier unsere Rezepte:
Rotkraut
Es ist gut, wenn man das Rotkraut bereits einen Tag vorher zubereitet, damit es eine Nacht ziehen kann.
Dazu braucht man:
1 Kopf Rotkohl
100 Gramm Butter oder Schmalz
2 Gläser Rotwein
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
8 Wachholderbeeren
6 Piment-Körner
3 Lorbeerblätter
5 Nelken
Abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1 EL Balsamico-Essig
3 EL Himbeeressig
3 TL Zucker
Salz, Pfeffer
Rotkohl von den äußeren Blättern befreien und hobeln.
Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und in einem großen Topf in der zerlassenen Butter anschwitzen, Rotkohl dazugeben und gut anschwitzen. Rotwein und dann alle anderen Zutaten hinzufügen und gut umrühren. Mit geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten schmoren lassen, immer mal umrühren, damit nichts anbrennt. Fertig!
Weihnachts-Ente
Dazu braucht man:
1 Ente (ca. 2 kg)
1 Apfel
1/4 L Fleischbrühe (wir haben Hühnerbrühe genommen)
1/8 L Rotwein
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Suppengemüse
Frischen Thymian, Salbei, Rosmarin, Paprikapulver, Salz, Pfeffer.
Etwas Mehl und Butter für sie Mehlschwitze.
Ente waschen und abtrocknen. Mit einem geschälten, geschnittenen Apfel und etwas Thymian füllen und feststecken. Flügel und die Keulen an den Körper anbinden, Bürzel darunter schieben. Haut unter den Flügeln mehrmals einstechen, damit das Fett ablaufen kann.
Kräuter klein hacken und mit 2 El Öl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einem Mörser gut mischen, Ente mit dieser Mischung bestreichen.
1/4 Wasser zum Kochen bringen und in den Bräter gießen, 1 TL Salz hinein geben. Ente mit der Brust nach unten hineinlegen, Zwiebel, Knoblauch und etwas Suppengemüse drum herum legen. Herd ohne Vorheizen auf 170 Grad drehen und die Ente dort 60 Minuten ohne Deckel braten, hin und wieder mit dem Bratenfon begießen, nach und nach die Fleischbrühe dazu gießen.
Nach 60 Minuten die Ente umdrehen und eine weitere Stunde braten, weiterhin mit dem Bratenfond begießen. Etwa 10 Minuten vorm Schluss die Haut mit Salzwasser bestreichen. So wird die Haut der Ente knusprig, das das Salz der Haut Flüssigkeit entzieht.
Ente vor dem Anschneiden aus dem Bräter herausnehmen und 5 bis 10 Minuten ruhen lassen.
Währenddessen bereiten wir die Sauce vor: Den Bratenfond mit Rotwein lösen, Fett abschöpfen. Eine Mehlschwitze vorbereiten und nach und nach den Bratenfond unter Rühren hinein geben, ggf. Salzen und Pfeffern, mit etwas Thymian nachwürzen, aufkochen lassen, damit der Rotweingeschmack milder wird. Fertig!
Grüne Klöße
1,5 – 2 Kg Kartoffeln, fest kochend
1–2 Brötchen, auch gern etwas hart
Butter
Salz
Brötchen in kleine Würfel schneiden und mit Butter anrösten, bis sie knusprig und goldfarben werden. Diese am besten verstecken, da sie extrem lecker sind und man gerne immer mal davon nascht.
3/4 der Kartoffeln schälen, klein reiben und Stärke mit einem Leinentuch auspressen. Die restlichen Kartoffeln kochen und pürieren. Das warme Püree mit der rohen Kartoffelmasse mischen und etwas salzen, das Ganze zu einem Teig mit den Händen kneten.
Nun werden die Klöße gerollt, in deren Mitte jeweils einige angeröstete Brötchenstücke. Vor jedem Kloßformen die Hände in kaltes Wasser tauchen. Leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Klöße darin 20 Minuten gar ziehen lassen (auf kleiner Flamme). Die Klöße sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Fertig!
Unser Essen war so lecker, dass ich ganz vergessen habe, zu fotografieren.
Für diejenigen, die die Arbeit auf sich nehmen wollen (es lohnt sich!), hier unsere Rezepte:
Rotkraut
Es ist gut, wenn man das Rotkraut bereits einen Tag vorher zubereitet, damit es eine Nacht ziehen kann.
Dazu braucht man:
1 Kopf Rotkohl
100 Gramm Butter oder Schmalz
2 Gläser Rotwein
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
8 Wachholderbeeren
6 Piment-Körner
3 Lorbeerblätter
5 Nelken
Abgeriebene Schale einer Bio-Orange
1 EL Balsamico-Essig
3 EL Himbeeressig
3 TL Zucker
Salz, Pfeffer
Rotkohl von den äußeren Blättern befreien und hobeln.
Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und in einem großen Topf in der zerlassenen Butter anschwitzen, Rotkohl dazugeben und gut anschwitzen. Rotwein und dann alle anderen Zutaten hinzufügen und gut umrühren. Mit geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten schmoren lassen, immer mal umrühren, damit nichts anbrennt. Fertig!
Weihnachts-Ente
Dazu braucht man:
1 Ente (ca. 2 kg)
1 Apfel
1/4 L Fleischbrühe (wir haben Hühnerbrühe genommen)
1/8 L Rotwein
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Suppengemüse
Frischen Thymian, Salbei, Rosmarin, Paprikapulver, Salz, Pfeffer.
Etwas Mehl und Butter für sie Mehlschwitze.
Ente waschen und abtrocknen. Mit einem geschälten, geschnittenen Apfel und etwas Thymian füllen und feststecken. Flügel und die Keulen an den Körper anbinden, Bürzel darunter schieben. Haut unter den Flügeln mehrmals einstechen, damit das Fett ablaufen kann.
Kräuter klein hacken und mit 2 El Öl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer in einem Mörser gut mischen, Ente mit dieser Mischung bestreichen.
1/4 Wasser zum Kochen bringen und in den Bräter gießen, 1 TL Salz hinein geben. Ente mit der Brust nach unten hineinlegen, Zwiebel, Knoblauch und etwas Suppengemüse drum herum legen. Herd ohne Vorheizen auf 170 Grad drehen und die Ente dort 60 Minuten ohne Deckel braten, hin und wieder mit dem Bratenfon begießen, nach und nach die Fleischbrühe dazu gießen.
Nach 60 Minuten die Ente umdrehen und eine weitere Stunde braten, weiterhin mit dem Bratenfond begießen. Etwa 10 Minuten vorm Schluss die Haut mit Salzwasser bestreichen. So wird die Haut der Ente knusprig, das das Salz der Haut Flüssigkeit entzieht.
Ente vor dem Anschneiden aus dem Bräter herausnehmen und 5 bis 10 Minuten ruhen lassen.
Währenddessen bereiten wir die Sauce vor: Den Bratenfond mit Rotwein lösen, Fett abschöpfen. Eine Mehlschwitze vorbereiten und nach und nach den Bratenfond unter Rühren hinein geben, ggf. Salzen und Pfeffern, mit etwas Thymian nachwürzen, aufkochen lassen, damit der Rotweingeschmack milder wird. Fertig!
Grüne Klöße
1,5 – 2 Kg Kartoffeln, fest kochend
1–2 Brötchen, auch gern etwas hart
Butter
Salz
Brötchen in kleine Würfel schneiden und mit Butter anrösten, bis sie knusprig und goldfarben werden. Diese am besten verstecken, da sie extrem lecker sind und man gerne immer mal davon nascht.
3/4 der Kartoffeln schälen, klein reiben und Stärke mit einem Leinentuch auspressen. Die restlichen Kartoffeln kochen und pürieren. Das warme Püree mit der rohen Kartoffelmasse mischen und etwas salzen, das Ganze zu einem Teig mit den Händen kneten.
Nun werden die Klöße gerollt, in deren Mitte jeweils einige angeröstete Brötchenstücke. Vor jedem Kloßformen die Hände in kaltes Wasser tauchen. Leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Klöße darin 20 Minuten gar ziehen lassen (auf kleiner Flamme). Die Klöße sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Fertig!
Samstag, 19. Dezember 2009
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