Freitag, 1. Januar 2010

Hallo 2010!

Unsere Silvesterparty war sehr schön, klein, aber fein. An dieser Stelle nochmals Danke für die, die da waren! Es gab leckeres Essen und viele unterschiedliche Getränke, so dass ich leider – wie wohl so viele – den heutigen Tag mit Kopfschmerzen ertragen musste. Aber es hat sich gelohnt!

Ich wünsche allen ein gesundes, erfolgreiches und kreatives neues Jahr!






Nun zu dem, was wir für unsere Feier gekocht haben. Es gab Stifado, ein griechisches Fleischgericht, welches mit vielen Zwiebeln und Rotwein gekocht wird, und als Dessert Tarte Tatin.



Stifado (für 10 Leute)

2,5 Kg Rindfleisch, mager, in Würfel geschnitten
2,5 Kg Zwiebeln, mittelgroß
7 Nelken
1,5 EL Zimt
1,5 EL Salz
1,5 EL Zucker
1 Kg geschälte Tomaten aus der Dose
1 Flasche Rotwein
Olivenöl, Pfeffer

Das Rindfleisch in heissem Olivenöl scharf anbraten. Die Zwiebeln schälen, ganz lassen.
Die Tomaten abtropfen lassen und in einem großen Topf auf dem Boden verteilen. Darauf das angebratene Rindfleisch verteilen und dann die Zwiebeln. Es entstehen drei Schichten. Das ganze dann würzen und Rotwein drüber gießen.
Das Stifado im geschlossenen Topf auf kleinster Flamme garen, so dass das Fleisch nur zieht, aber nicht kocht. Keinesfalls umrühren, da sonst das Fleisch zerfällt. Die Garzeit betragt ca. vier Stunden. Zum Schluss ca. eine Stunde bei geöffnetem Deckel kochen lassen.

Zum Stifado servieren wir Kartoffeln. Es passt aber auch Salat oder einfach Brot.


Tarte Tatin

Tarte Tatin ist ein französischer Apfelkuchen, der andersrum gebacken wird. Dazu nimmt man am besten eine französische Tarte-Form oder eine dichte Kuchenform bzw. auch eine spezielle Tarte-Tatin-Form.

Für den Teig braucht man:

150 g Mehl
100 g Zucker
75 g Butter
1 Eigelb
Prise Salz


Mehl mit Zucker und Salz in einer Schüssel verrühren, eine Mulde in der Mitte machen. Butter in einer kleinen Schüssel mit einem Holzlöffel weich rühren und in die Mulde legen, dann das Eigelb hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren, wenn benötigt kaltes Wasser dazu gießen. Nicht zu lange rühren. Dann für 1–2 Stunden im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort in Frischhaltefolie ruhen lassen (kann auch über Nacht ruhen).

Die Füllung:

125 g Butter
1 Kilo Äpfel, ich nehme Boskop
150 g Zucker

Zucker in der Pfanne schmalzen lassen, mit nichts darin rühren, weil der Zucker sonst klebt. Wenn der Zucker geschmolzen ist, Butter hinzufügen und schmelzen und dann geschälte, entkernte und geschnittene Äpfel hinein geben (ich schneide die Äpfel in ca. 8 Stücke). Nun kann auch mit einem Holzlöffel gerührt werden. Ca. 5–10 Minuten karamellisieren, immer mal umrühren. Danach die Äpfel in der Tarte-Form anordnen und das Karamell drüber gießen.
Den Teig ausrollen und oben drüber legen, Ränder in die Seiten schieben.

Bei 200 Grad (vorgeheizt) ca. 30 Minuten backen bis der Teig eine schöne Farbe bekommt. Dann kurz abkühlen lassen und die Tarte stürzen. Am besten mit Sahne servieren, kalt oder lauwarm. Lecker!

1 Kommentar:

  1. mmhh... schade, da wäre ich gerne unter den Essern gewesen. ;-)

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